Deutsches Fotomuseum

Aktuelle Austellung
Horst Kistner
Dramatische Ereignisse

Yearning for Nature, 2020
18. September 2022 bis 05. Februar 2023


Deutsches Fotomuseum
Raschwitzer Straße 11-13
04416 Markkleeberg
Telefon: 0341- 6515711

Anfahrtsplan

Geöffnet:
Dienstags bis Sonntag
von 13 - 18 Uhr


Willkommen im Deutschen Fotomuseum in Markkleeberg!

Das Museum hat täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
unsere Öffnungszeiten an den Feiertagen:
Heilig Abend, 24. 12. 2022:  geschlossen
1. Weihnachtsfeiertag, 25. 12. 2022:  von 13 bis 18 Uhr geöffnet
2. Weihnachtsfeiertag, 26. 12. 2022:  geschlossen
Silvester, 31. 12. 2022:  geschlossen   
Neujahr, 1. 1. 2023:  von 13 bis 18 Uhr geöffnet
 
Das Mitbringen von Hunden ist erlaubt, Hunde haben freien Eintritt.

unsere aktuelle Sonderausstellung:
Horst Kistner - Dramatische Ereignisse



Delicate Pictures, 2015                                                                                     



Yearnung for Nature, 2020

Horst Kistner ist eine Ausnahmeerscheinung der deutschen Fotokunst, seine
außergewöhnlichen Inszenierungen sind wie gefrorenes Kino, er plant Fotografien
wie Bühnenstücke. Das Atelier wird zur Bühnedes Lebens, hier setzt er Modelle und
Requisiten in Szene, um beim Betrachter, wie im Theater, emotionale Reaktionen zu
wecken.  Horst Kistner ist ein Geschichtenerzähler, er stöbert in der Filmgeschichte
sowie der Malerei und inszeniert Fotografien, die wie Gemälde wirken. 

Die Deutungshoheit überlässt Kistner dem Betrachter, denn Kunst darf nicht belehren.
So bleibt auch offen, ob auf Kistners Bühnen dramatische Ereignisse geschehen, oder
vielleicht die Parodie davon, denn über allen seinen Werken schwebt ein Hauch Humor.

Die CEWE COLOR Stiftung unterstützt als Förderer des Kulturguts Fotografie diese Ausstellung!

weitere Sonderausstellung:
BERTRAM KOBER - AUFSTAND DER DINGE


   
Grimma, 2014   /   Europastraße E 30 bei Warschau, 2000

   
Thierbach, 2015   /   Borna, 2007

Bertram Kober beobachtet den Aufstand der Dinge, die sich nicht mehr fügen wollen,
weil die allgegenwärtige Übergriffigkeit der Menschheit ihr Sein verletzt.
Kobers Fotografien zeigen, was Viele nicht wahrhaben wollen:
Je intensiver wir die Dinge nutzen, desto mehr entziehen sie sich der Verfügbarkeit.
 
Als Chronist des Welt-Verbrauchs, öffnet er uns die Augen dafür, daß die Dinge nicht
grenzenlos unterdrückbar sind, daß ihre Ausbeutung nicht endlos fortgesetzt werden
darf. Die Fotografien bezeugen auch, daß die geschundenen Dinge längst im Begriff
sind, sich gegen ihre Unterdrücker zu erheben.


Die CEWE COLOR Stiftung unterstützt als Förderer des Kulturguts Fotografie diese Ausstellung!

Museumspädagogische Arbeit mit Kindern im Deutschen Fotomuseum:
MuseobilBOX Kinder erleben Schwarz-Weiß Fotografie mit historischen Kameras

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fotomuseum Markkleeberg und verschiedenen Kindereinrichtungen
wurde unter der Förderung des Bundesverbandes für Museumspädagogik e V. ein Programm entworfen,
welches für die Kinder und Jugendlichen ein Stück Fotografiegeschichte wieder aufleben lässt.
Die Schüler erhalten Einblicke in die Entstehung und Entwicklung der Fotografie von Beginn an.
Ebenso erlernen sie die Funktionsweise der analogen Bildentstehung in der Praxis.                                                             
Mit bis zu 80 Jahre alten Kameras dürfen die Kinder selbst fotografieren.
Das Thema der Fotostrecke wird im Vorfeld geplant und in der Gruppe besprochen, auch werden Hinweise
zu künstlerischen Aspekten (Bildsprache, Bildaufbau, Kontrast und dergleichen) gegeben.  

     
Die Schülerinner der 6. Klasse der 35. Oberschule Jennifer Vu und Lea Koepke, beide 11 Jahre, fotogafieren im Deutschen
Fotomuseum. Das Bild rechts fotografierte Samuel Lopez, 7 Jahre, Schüler der 2. Klasse der Grundschule Markkleeberg West.

Ziel des Programms ist es, den Schülern eine Ihnen noch größtenteils fremde Welt im Fotomuseum
anschaulich und begreifbar zu machen. Durch eigene kreative Arbeit und das Sammeln von neuem Wissen
soll der Erfahrungsschatz der Kinder bereichert und dadurch ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden.

Eintrittspreise, Führungen, Anfahrt:

Eintrittspreise: Erwachsene 6.- €, Kinder, Schüler, Studenten 4.- €
Führungen ab 10 Personen bis maximal 40 Personen nach telefonischer Vereinbarung,
Preis der Führung 40.- €, Führungsdauer zirka 1 Stunde

Das Museum ist barrierefrei und komplett behindertengerecht ausgebaut!

Das Deutsche Fotomuseum ist auch über den Leipziger City-Tunnel zu erreichen!

Anfahrt mit den S-Bahnen S 4 / S 5 / S 5X / S 6 bis Haltestelle Markkleeberg Nord (400 Meter)
Anfahrt mit den Bussen 65 / 70 / 108 bis Haltestelle Parkstraße (500 Meter)
Anfahrt mit dem Auto über B 2 / A 72 Ausfahrt Goethesteig (600 Meter)

Am Parkeingang befindet sich ein großer kostenfreier Parkplatz.
Touristenbusse und Behinderte können bis vor das Museum fahren.