Deutsches Fotomuseum

Aktuelle Austellung
Martin Pudenz
Unter diesem Himmel Deutsche Landschaften

Pückler Park, 2002
07. April 2024 bis 06. Oktober 2024


Deutsches Fotomuseum
Raschwitzer Straße 11-13
04416 Markkleeberg
Telefon: 0341- 6515711

Anfahrtsplan

Geöffnet:
Dienstags bis Sonntag
von 13 - 18 Uhr


Willkommen im Deutschen Fotomuseum!

Das Museum hat täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Pfingstmontag hat das Museum geschlossen.
Das Mitbringen von Hunden ist erlaubt, Hunde haben freien Eintritt!

aktuelle Sonderausstellung:
Martin Pudenz - Unter diesem Himmel
Deutsche Landschaften

    

Pückler Park, 2002   /   Sächsische Schweiz, 1991 
 
    

Rügen, 1991   /   Bayern, 2024 

     

Martin Pudenz selbst
, 2011   /   Hiddensee, 2010

Bekannt geworden ist Martin Pudenz als Fotograf des FAZ-Magazins. Martin Pudenz
bedient sich der Technik des Bromöldruckes, eines so genannten Edeldruckverfahrens
aus der Anfangszeit der Fotografie. Er hat dieses Verfahren weiterentwickelt und ist 
weltweit führend in dieser Technik. Seine Bromöldrucke sind ausschließlich Unikate.
 
Die künstlerische Beachtung seiner Werke beruht auf der Kraft der Kompositionen
und der Raffinesse der Inszenierungen. Die Landschaftsfotografien von Martin Pudenz
wirken in ihrer Herrlichkeit aus der Zeit gefallen und berufen sich auf die Tradition der
romantischen Naturphilosophie, wonach der Mensch in der sichtbaren Natur nur soviel
zu erfahren vermag, als in seinem eigenen Inneren vorhanden ist.
 
Auch Pudenz sieht in der Natur eine metaphysische Dimension und lädt die Betrachter
ein, über Sinn und Zweck der gesamten Realität und des eigenen Seins nachzudenken.
Die Sinnoffenheit der bestürzend schönen Bilder ermöglicht eine Vielzahl verschiedener Interpretationen, denn die Bilder gehören am Ende dem Betrachter und nicht dem Künstler.
 
„Landschaft fängt immer vor der eignen Tür an“, sagt Martin Pudenz,
„Das gehört mit zum Sehen, dafür sollte man ein Auge haben.“

weitere Sonderausstellung:
RON KUHWEDE - IN AUGEN BLICKEN

       

Lieselotte G., Leipzig, 2014   /   Udolf Unbeholf, Ramon Hopmann, Leipzig, 2011

      
       
Sebastian Krumbiegel, Leipzig, 2013  /   Böses Mädchen, Leipzig, 2017

 „Das menschliche Antlitz hatte ein Schweigen um sich, in dem der Blick ruhte,"
schrieb Walter Benjamin über die Anfänge der Portraitfotografie und Emil Orlik sagte:
„Die Synthese des Ausdrucks, die durch das lange Stillhalten des Modells erzwungen wird,
ist der Hauptgrund, weshalb die frühen Lichtbilder neben ihrer Schlichtheit gleich guten
gezeichneten oder gemalten Bildnissen eine eindringlichere und länger andauernde
Wirkung auf den Betrachter ausüben als neuere Photographien.“
 
Für den Leipziger Fotografen Ron Kuhwede verdient die Auffassung von der
Aktualisierbarkeit historischer Stilwerte Beachtung. Er animiert seine Modelle zum
kontemplativen Blickkontakt mit dem Kameraobjektiv, um auf diese Weise seinen
Fotografien wie einst eine Aura von Ruhe und sanfter Aufmerksamkeit zu verleihen.
Die Ausstellung zeigt empathische Portraits von bekannten und weniger bekannten
Persönlichkeiten. Für den 1979 in Leipzig geborenen Ron Kuhwede liegt die Schönheit
eines Menschen in der Einfachheit, Natürlichkeit und Klarheit. 

Museumspädagogische Arbeit mit Kindern im Deutschen Fotomuseum:
MuseobilBOX Kinder erleben Schwarz-Weiß Fotografie mit historischen Kameras

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fotomuseum Markkleeberg und verschiedenen Kindereinrichtungen
wurde unter der Förderung des Bundesverbandes für Museumspädagogik e V. ein Programm entworfen,
welches für die Kinder und Jugendlichen ein Stück Fotografiegeschichte wieder aufleben lässt.
Die Schüler erhalten Einblicke in die Entstehung und Entwicklung der Fotografie von Beginn an.
Ebenso erlernen sie die Funktionsweise der analogen Bildentstehung in der Praxis.                                                             
Mit bis zu 80 Jahre alten Kameras dürfen die Kinder selbst fotografieren.
Das Thema der Fotostrecke wird im Vorfeld geplant und in der Gruppe besprochen, auch werden Hinweise
zu künstlerischen Aspekten (Bildsprache, Bildaufbau, Kontrast und dergleichen) gegeben.  

     
Die Schülerinner der 6. Klasse der 35. Oberschule Jennifer Vu und Lea Koepke, beide 11 Jahre, fotogafieren im Deutschen
Fotomuseum. Das Bild rechts fotografierte Samuel Lopez, 7 Jahre, Schüler der 2. Klasse der Grundschule Markkleeberg West.

Ziel des Programms ist es, den Schülern eine Ihnen noch größtenteils fremde Welt im Fotomuseum
anschaulich und begreifbar zu machen. Durch eigene kreative Arbeit und das Sammeln von neuem Wissen
soll der Erfahrungsschatz der Kinder bereichert und dadurch ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden.

Eintrittspreise, Führungen, Anfahrt:

Eintrittspreise: Erwachsene 10.- €, Kinder, Schüler, Studenten 5.- €
keine Kartenzahlung, nur Barzahlung möglich
Führungen ab 10 Personen bis 40 Personen nach telefonischer Vereinbarung,
Preis der Führung 50.- €, Führungsdauer zirka 1 Stunde

Das Museum ist barrierefrei und komplett behindertengerecht ausgebaut!


Das Deutsche Fotomuseum ist auch über den Leipziger City-Tunnel zu erreichen!

Anfahrt mit den S-Bahnen S 4 / S 5 / S 5X / S 6 bis Haltestelle Markkleeberg Nord
Anfahrt mit den Bussen 65 / 70 / 100 / 106 / 107 / 108 bis Parkstraße oder S-Bahnhof Nord
Anfahrt mit dem Auto über B 2 / A 72 Ausfahrt Goethesteig

Am Parkeingang befindet sich ein großer kostenfreier Parkplatz.
Touristenbusse und Behinderte können bis vor das Museum fahren.