Deutsches Fotomuseum

Aktuelle Austellung
180 Jahre Fotografie
Das Bildnis vom Kinde

Anonymus, um 1858
08. Februar 2020 bis 01. November 2020


Deutsches Fotomuseum
Raschwitzer Straße 11-13
04416 Markkleeberg
Telefon: 0341- 6515711

Anfahrtsplan

Geöffnet:
Dienstags bis Sonntag
von 13 - 18 Uhr

Willkommen im Deutschen Fotomuseum in Markkleeberg!

täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet

Das Mitbringen von Hunden ist erlaubt, Hunde haben freien Eintritt.

letzte Gelegenheit:
Die Sonderausstellung "
180 Jahre Fotografie - Das Bildnis vom Kinde"
kann nur noch bis zum 1. November 2020 besichtigt werden. 
 
   
 
Hubert Schmidt, Erika Busch vor Atelierkamera, 1895              Ernst Leube, Kleiner Soldat, 1900

           
Philipp Graff, Knabenbilnis, Berlin, 1850                            Hermann Günther, Mädchenbildnis, Berlin, 1860

          
Anonymus, Geschwisterkinder, um 1880                                            Anonymus, Hänsel und Gretel, um 1910

Am 19. August 1839 wurde die Erfindung der Fotografie erstmals in Paris öffentlich bekannt gegeben. Aus diesem
Anlass veranstaltet das Deutsche Fotomuseum eine Ausstellungsreihe zum 180. Geburtstag der Fotografie.

Historische Fotografien aus der Sammlung des Deutschen Fotomuseums zeigen den Wandel des Kinderbildnisses
zwischen 1850 bis 1935. Das Bedürfnis, ein Bild von sich und seinen liebsten Angehörigen zu besitzen, ist so alt
wie die Menschheit selbst. Was vorher die bildende Kunst nur einigen wenigen ermöglichte, ist seit der Erfindung
der Fotografie für alle Menschen möglich geworden. Ein Bildnis vom eigenen Kind zu besitzen oder später sich
selbst als Kind betrachten zu können, ist heute eine Selbstverständlichkeit und es ist uns kaum bewusst, dass sich
die Menschheit erst seit sechs Generationen im Genuss dieser Möglichkeit befindet.

Die CEWE
 COLOR Stiftung unterstützt als Förderer des Kulturguts Fotografie auch diese Ausstellung!

Ab 3. Oktober zeigt das Deutsche Fotomuseum die Sonderausstellung
"WOLFGANG SOMMER - DAS WUNDERBARE VOR DER TÜR"
Portraits von Pflanzen, die den Blick erweitern.

           

         
Amaryllis  /  Perückenstrauch  /  Strauchpäonie  /  Nadelkissen Protea  /  Pfaffenhütchen

Wolfgang Sommer will Dinge aus Natur und Pflanzenwelt zeigen, die die meisten Menschen gar nicht beachten
oder wahrnehmen. Kunst 
zu machen, war nie sein Anliegen, er betrachtet die Pflanze als das eigentliche Kunstwerk
und versucht zu interpretieren und sichtbar zu machen: „In der heutigen technischen Welt wird die Natur nicht mehr
respektiert, die Menschen sehen vieles nicht oder wollen es gar nicht sehen.“
 
Für Wolfgang Sommer beginnt die wunderbare Welt der Pflanzen buchstäblich vor der eigenen Tür, sie ist ein
täglich neu zu entdeckendes und unerschöpfliches Gebiet, seine Modelle findet er im eigenen Garten.
In der Lebenszeit von Wolfgang Sommer hat sich die Weltbevölkerung fast vervierfacht, was eine entsprechende
Verringerung der natürlichen Lebensräume zur Folge hat. Betonwüsten und Monokulturen haben zum Aussterben
zahlreicher Arten geführt.
 
Die Fotografien sind Portraits von Pflanzen, die den Blick erweitern und uns mahnen, den unverantwortlichen Vernichtungsfeldzug gegen die Natur zu beenden und den Blick und damit auch den Sinn für die Schönheit und
den Wert der Naturwelt wiederzugewinnen .

Die CEWE COLOR Stiftung unterstützt als Förderer des Kulturguts Fotografie auch diese Ausstellung!

Museumspädagogische Arbeit mit Kindern im Deutschen Fotomuseum:
MuseobilBOX Kinder erleben Schwarz-Weiß Fotografie mit historischen Kameras

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fotomuseum Markkleeberg und verschiedenen Kindereinrichtungen
wurde unter der Förderung des Bundesverbandes für Museumspädagogik e V. ein Programm entworfen,
welches für die Kinder und Jugendlichen ein Stück Fotografiegeschichte wieder aufleben lässt.
Die Schüler erhalten Einblicke in die Entstehung und Entwicklung der Fotografie von Beginn an.
Ebenso erlernen sie die Funktionsweise der analogen Bildentstehung in der Praxis.                                                             
Mit bis zu 80 Jahre alten Kameras dürfen die Kinder selbst fotografieren.
Das Thema der Fotostrecke wird im Vorfeld geplant und in der Gruppe besprochen, auch werden Hinweise
zu künstlerischen Aspekten (Bildsprache, Bildaufbau, Kontrast und dergleichen) gegeben.  

     
Die Schülerinner der 6. Klasse der 35. Oberschule Jennifer Vu und Lea Koepke, beide 11 Jahre, fotogafieren im Deutschen
Fotomuseum. Das Bild rechts fotografierte Samuel Lopez, 7 Jahre, Schüler der 2. Klasse der Grundschule Markkleeberg West.

Ziel des Programms ist es, den Schülern eine Ihnen noch größtenteils fremde Welt im Fotomuseum
anschaulich und begreifbar zu machen. Durch eigene kreative Arbeit und das Sammeln von neuem Wissen
soll soll der Erfahrungsschatz der Kinder bereichert und dadurch ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden.

Eintrittspreise, Führungen, Anfahrt:

Eintrittspreise: Erwachsene 6.- €, Kinder, Schüler, Studenten 4.- €
Führungen ab 10 Personen bis maximal 40 Personen nach telefonischer Vereinbarung,
Preis der Führung 40.- €, Führungsdauer zirka 1 Stunde

Das Museum ist barrierefrei und komplett behindertengerecht ausgebaut!

Das Deutsche Fotomuseum ist auch über den Leipziger City-Tunnel zu erreichen!

Anfahrt mit den S-Bahnen S 3 / S 5 / S 5X / S 6 bis Haltestelle Markkleeberg Nord (400 Meter)
Anfahrt mit den Bussen 65 / 70 / 108 bis Haltestelle Parkstraße (500 Meter)
Anfahrt mit dem Auto über B 2 / A 72 Ausfahrt Goethesteig (600 Meter)

Am Parkeingang befindet sich ein großer kostenfreier Parkplatz.
Touristenbusse und Behinderte können bis vor das Museum fahren.