Deutsches Fotomuseum

Aktuelle Austellung
180 Jahre Fotografie
Die Entdeckung Italiens

Robert McPherson, Konstantinbogen, Rom, 1855
01. Februar 2022 bis 04. September 2022


Deutsches Fotomuseum
Raschwitzer Straße 11-13
04416 Markkleeberg
Telefon: 0341- 6515711

Anfahrtsplan

Geöffnet:
Dienstags bis Sonntag
von 13 - 18 Uhr


Willkommen im Deutschen Fotomuseum in Markkleeberg!

Das Museum hat täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Das Mitbringen von Hunden ist erlaubt, Hunde haben freien Eintritt.

Diese Sonderausstellung wird gezeigt bis zum 4. September 2022:

180 JAHRE FOTOGRAFIE  -  DIE ENTDECKUNG ITALIENS

   
Giorgio Sommer, Am Brunnen, Massa Lubrense, 1870,      Tallandschaft bei Sorrent, 1860

   
Fotografia Bosetti, Kolosseum, Rom, 1855           Gioacchino Altobelli, Aqua Claudia, 1855                  
Am 19. August 1839 wurde die Erfindung der Fotografie erstmals in Paris öffentlich
bekannt gegeben. Aus diesem Anlass veranstaltet das Deutsche Fotomuseum eine Ausstellungsreihe zum 180. Geburtstag der Fotografie.

Die dritte Ausstellung zeigt Italienfotografien aus den Jahren zwischen 1855 bis 1870
von Giorgio Sommer, Giacomo Brogi, Gioacchino Altobelli und 12 weiteren Fotografen
aus der Zeit des Risorgimento, der Epoche der italienischen Einheitsbewegung, dem
Zeitalter Vittorio Emanuele II. und Giuseppe Garibaldis.

Die Zeitgenossen nannten die ersten Fotografien treffend einen mit der Erinnerung
ausgestatteten Spiegel, für heutige Betrachter sind sie der Blick aus dem Fenster einer Zeitmaschine.  


Neue Sonderausstellung ab 10. Juli 2022:

BERTRAM KOBER - AUFSTAND DER DINGE


   
Borna, 2007                                                                                                                                          Thierbach, 2015

   
Grimma, 2014                                                                                                 Europastraße E 30 bei Warschau, 2000

Bertram Kober beobachtet den Aufstand der Dinge, die sich nicht mehr fügen wollen,
weil die allgegenwärtige Übergriffigkeit der Menschheit ihr Sein verletzt.
Kobers Fotografien zeigen, was Viele nicht wahrhaben wollen:
Je intensiver wir die Dinge nutzen, desto mehr entziehen sie sich der Verfügbarkeit.
 
Als Chronist des Welt-Verbrauchs, öffnet er uns die Augen dafür, daß die Dinge nicht
grenzenlos unterdrückbar sind, daß ihre Ausbeutung nicht endlos fortgesetzt werden
darf. Die Fotografien bezeugen auch, daß die geschundenen Dinge längst im Begriff
sind, sich gegen ihre Unterdrücker zu erheben.


Die CEWE COLOR Stiftung unterstützt als Förderer des Kulturguts Fotografie auch diese Ausstellung!

Museumspädagogische Arbeit mit Kindern im Deutschen Fotomuseum:
MuseobilBOX Kinder erleben Schwarz-Weiß Fotografie mit historischen Kameras

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fotomuseum Markkleeberg und verschiedenen Kindereinrichtungen
wurde unter der Förderung des Bundesverbandes für Museumspädagogik e V. ein Programm entworfen,
welches für die Kinder und Jugendlichen ein Stück Fotografiegeschichte wieder aufleben lässt.
Die Schüler erhalten Einblicke in die Entstehung und Entwicklung der Fotografie von Beginn an.
Ebenso erlernen sie die Funktionsweise der analogen Bildentstehung in der Praxis.                                                             
Mit bis zu 80 Jahre alten Kameras dürfen die Kinder selbst fotografieren.
Das Thema der Fotostrecke wird im Vorfeld geplant und in der Gruppe besprochen, auch werden Hinweise
zu künstlerischen Aspekten (Bildsprache, Bildaufbau, Kontrast und dergleichen) gegeben.  

     
Die Schülerinner der 6. Klasse der 35. Oberschule Jennifer Vu und Lea Koepke, beide 11 Jahre, fotogafieren im Deutschen
Fotomuseum. Das Bild rechts fotografierte Samuel Lopez, 7 Jahre, Schüler der 2. Klasse der Grundschule Markkleeberg West.

Ziel des Programms ist es, den Schülern eine Ihnen noch größtenteils fremde Welt im Fotomuseum
anschaulich und begreifbar zu machen. Durch eigene kreative Arbeit und das Sammeln von neuem Wissen
soll der Erfahrungsschatz der Kinder bereichert und dadurch ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden.

Eintrittspreise, Führungen, Anfahrt:

Eintrittspreise: Erwachsene 6.- €, Kinder, Schüler, Studenten 4.- €
Führungen ab 10 Personen bis maximal 40 Personen nach telefonischer Vereinbarung,
Preis der Führung 40.- €, Führungsdauer zirka 1 Stunde

Das Museum ist barrierefrei und komplett behindertengerecht ausgebaut!

Das Deutsche Fotomuseum ist auch über den Leipziger City-Tunnel zu erreichen!

Anfahrt mit den S-Bahnen S 4 / S 5 / S 5X / S 6 bis Haltestelle Markkleeberg Nord (400 Meter)
Anfahrt mit den Bussen 65 / 70 / 108 bis Haltestelle Parkstraße (500 Meter)
Anfahrt mit dem Auto über B 2 / A 72 Ausfahrt Goethesteig (600 Meter)

Am Parkeingang befindet sich ein großer kostenfreier Parkplatz.
Touristenbusse und Behinderte können bis vor das Museum fahren.