Deutsches Fotomuseum

Aktuelle Austellung
Thomas Kellner
Tango Metropolis

Golden Gate Bridge, San Franciscon, 2004
06. April 2019 bis 11. August 2019


Deutsches Fotomuseum
Raschwitzer Straße 11-13
04416 Markkleeberg
Telefon: 0341- 6515711

Anfahrtsplan

Geöffnet:
Dienstags bis Sonntag
von 13 - 18 Uhr

Willkommen im Deutschen Fotomuseum in Markkleeberg!

Das Museum hat täglich außer Montag von 13 - 18 Uhr geöffnet.
                      
Das Mitbringen von Hunden ist erlaubt, Hunde haben freien Eintritt.

Sonderausstellung vom 14. Juni bis zum 29. September 2019:
180 JAHRE FOTOGRAFIE - 30 JAHRE FOTOMUSEUM

      
1989 bis 2013: Kamera- und Fotomuseum Leipzig im Ortsteil Mölkau

Am 19. August 1989, zum 150. Geburtstag der Fotografie, eröffneten der Fotograf und Kamerahistoriker Peter
Langner und Kerstin Langner in Mölkau ein Fotomuseum. Die Sammlung war bereits weit über die DDR-Grenzen
hinaus bekannt, doch im letzten Jahr der DDR, unter strenger Beobachtung durch die Stasi, durfte sich die
Einrichtung nicht Museum nennen. Nach dem Tod von Peter Langner eröffnete Kerstin Langner das Museum
erneut, diesmal unter dem Namen Kamera- und Fotomuseum, und organisierte zusammen mit Andreas J. Mueller
von 1994 bis 2013 weit über 100 Ausstellungen stilbildender deutscher und internationaler Fotokünstler aus dem
19. und 20. Jahrhundert.

     
seit 2013: Deutsches Fotomuseum im Agra-Park in Markkleeberg

Im Jahr 2013 fand der Umzug in ein neues modernes Museumsgebäude in Markkleeberg statt. Der Qualitätssprung
führte zur Neugründung als Deutsches Fotomuseum. Es ist das einzige Fotomuseum in Deutschland, das mit seiner Kamerasammlung inklusive fotografischen Zubehörs und seiner Fotosammlung mit historischen und künstlerischen
Fotografien Technikgeschichte mit Kunst- und Kulturgeschichte kombiniert. Hier kann der Besucher erleben, dass
Technik und Kunst die beiden Seiten einer Medaille sind.
 
Auch im Deutschen Fotomuseum zeigen Sonderausstellungen wichtige Positionen der zeitgenössischen und
historischen Fotografie. Die historischen Fotografien dokumentieren den ästhetischen und stilistischen Wandel,
der sich seit 1839 bis heute vollzog und die künstlerischen Fotografien vermitteln Orientierung und Kontroverse
zugleich in einer permanent sich verändernden Welt.
 
Seit der Eröffnung des Kamera- und Fotomuseums Leipzig Mölkau 1989 und dem Umzug 2013 nach Markkleeberg
in das Deutsche Fotomuseum fanden rund 150 Sonderausstellungen zur Geschichte der Fotografie statt.
Die Ausstellung 180 Jahre Fotografie - 30 Jahre Fotomuseum zeigt eine Auswahl der Plakate aus 30 Jahren.

Sonderausstellung bis zum 11. August:
THOMAS KELLNER - Tango Metropolis


Das Branderburger Tor bei Nacht, Berlin, 2006
  
Golden Gate Bridge, San Francisco, 2004                          Opernhaus, Leipzig, 2001

In Thomas Kellners einzigartiger künstlerischer Architekturfotografie zerfallen berühmte Gebäude in Stücke,
schwanken von einer Seite zur anderen, wackeln mit den Hüften und zaubern dem Betrachter ein Lächeln
auf die Lippen. Thomas Kellner stellt konventionelle Sehgewohnheiten in Frage und zeigt Architekturmotive
aus aller Welt auf neue, multiperspektivische Weise.

Er zerlegt prägnante Gebäude oder ganze Stadtlandschaften in fotografische Puzzles und verwandelt sie auf
großformatigen Kontaktbögen in tanzende architektonische Gebilde, die an Delaunays kubistische Eiffelturmserie
oder an Feiningers Veduten erinnern. Die in Einzelteile gesplitterten Formen summieren sich unter seiner Regie
zum einzigartigen Bilderlebnis.

„Tango Metropolis“ schärft den Blick des Betrachters und veranlasst ihn, die urbane Welt neu zu entdecken
und ihre ästhetischen Strukturen zu verstehen.
 
Museumspädagogische Arbeit mit Kindern im Deutschen Fotomuseum:
MuseobilBOX Kinder erleben Schwarz-Weiß Fotografie mit historischen Kameras


In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fotomuseum Markkleeberg und verschiedenen Kindereinrichtungen
wurde unter der Förderung des Bundesverbandes für Museumspädagogik e V. ein Programm entworfen,
welches für die Kinder und Jugendlichen ein Stück Fotografiegeschichte wieder aufleben lässt.
Die Schüler erhalten Einblicke in die Entstehung und Entwicklung der Fotografie von Beginn an.
Ebenso erlernen sie die Funktionsweise der analogen Bildentstehung in der Praxis.                                                             
Mit bis zu 80 Jahre alten Kameras dürfen die Kinder selbst fotografieren.
Das Thema der Fotostrecke wird im Vorfeld geplant und in der Gruppe besprochen, auch werden Hinweise
zu künstlerischen Aspekten (Bildsprache, Bildaufbau, Kontrast und dergleichen) gegeben.  

     
Die Schülerinner der 6. Klasse der 35. Oberschule Jennifer Vu und Lea Koepke, beide 11 Jahre, fotogafieren im Deutschen
Fotomuseum. Das Bild rechts fotografierte Samuel Lopez, 7 Jahre, Schüler der 2. Klasse der Grundschule Markkleeberg West.

Ziel des Programms ist es, den Schülern eine Ihnen noch größtenteils fremde Welt im Fotomuseum
anschaulich und begreifbar zu machen. Durch eigene kreative Arbeit und das Sammeln von neuem Wissen
soll soll der Erfahrungsschatz der Kinder bereichert und dadurch ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden.

Eintrittspreise, Führungen, Anfahrt:

Eintrittspreise: Erwachsene 6.- €, Kinder, Schüler, Studenten 4.- €
Führungen ab 10 Personen bis maximal 40 Personen nach telefonischer Vereinbarung,
Preis der Führung 40.- €, Führungsdauer zirka 1 Stunde

Das Museum ist barrierefrei und komplett behindertengerecht ausgebaut!

Das Deutsche Fotomuseum ist auch über den Leipziger City-Tunnel zu erreichen!

Anfahrt mit den S-Bahnen S 3 / S 5 / S 5X / S 6 bis Haltestelle Markkleeberg Nord (400 Meter)
Anfahrt mit den Bussen 65 / 70 / 108 bis Haltestelle Parkstraße (500 Meter)
Anfahrt mit dem Auto über B 2 / A 72 Ausfahrt Goethesteig (600 Meter)

Am Parkeingang befindet sich ein großer kostenfreier Parkplatz.
Touristenbusse und Behinderte können bis vor das Museum fahren.